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AMIS 7, das Hintergrundsystem der Zukunft!

Auf Basis der umfangreichen Erfahrungen, die vedisys in den letzten dreizehn Jahren im ÖPNV sammeln konnte, wurde nun die AMIS 7 Produktreihe entwickelt.

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Im ersten itcs-Seminar des Jahres 2012 werden wir innovative Produkte und Systeme aus der Industrie mit den Schwerpunkten Kommunikation und itcs-Anwendungen vorstellen. vorstellen. Neue Kommunikationstechnologien verbessern den Mehrwert eines itcs und offene Schnittstellen untersützen die Kernprozesse und führen zu einem effizienteren Unternehmensmanagement.

Hier zur Anmeldung bei der beka.

Programmflyer zum Download hier.


ITCS - effektiver Betrieb und schnelle Disposition

Für Geschäftsführungen und Vorstände stellen sich vor der kostenintensiven Investition eines ITCS noch immer Fragen nach dem wie und warum:

Warum überhaupt ein ITCS? Wieviel mehr an Fahrgästen bringt das System für das Unternehmen?
Im übrigen machen wir das schon immer so; was soll der neumodische Kram?

Was viele Städte schon registriert haben ist, dass die Verkehrsverbünde und Aufgabenträger Linienleistungen ausschreiben und die hierfür erbrachten Leistungen auch nachgewiesen haben wollen!

Was früher ein Buch mit sieben Siegeln war, das löst heute die Technik mit ITCS! 

bsv gmbh


In der Vergangenheit wurden Linienleistungen in den Fahrplänen abgedruckt und dieser Sollwert wurde jeweils zur weiteren Bearbeitung angenommen.
Ob die Leistung allerdings erbracht wurde, konnte keiner definitiv sagen. Die einzigen Möglichkeiten lagen in spontanen Prüfungen oder der Hinterfragung von eingegangenen Fahrgastbeschwerden.
Aber selbst dann konnte noch nicht mit Bestimmtheit  gesagt werden, ob die Leistung nicht doch erbracht wurde, da auch in diesem Bereich der Wahrheitsgrad dieser Aussagen mit einigen wenn und aber verbunden ist.

Natürlich ist es aber richtig und angebracht, dass man die Frage nach den Kosten stellt, denn einerseits sitzen heute die Gelder nicht mehr so locker -  und andererseits steht auch dem Steuerzahler das Recht zu, dass seine Gelder nutzbringend für die Allgemeinheit eingesetzt werden.

An dieser Stelle darf aber auch die Frage gestellt werden, ob seinerzeit bei der Einführung von SAP oder ähnlicher kaufmännischer Programmhighlights primär die Frage nach den Kosten im Vordergrund stand oder vielmehr der Vorteil für das Unternehmen?
Also, beim ITCS sollte das zwischenzeitlich auch so gesehen werden, da hier der Vorteil für das Unternehmen im Mehrwert für die Fahrgäste gesehen wird.

In der Fachbranche gibt es beim aktuellen Systemstand keine Diskussion mehr darüber, dass ein

„ITCS das Führungs- und Managementsystem für die Kernprozesse im Verkehrsunternehmen“

ist – und ein ITCS ist in vielen Unternehmen darum auch einfach nicht mehr weg zu denken.

In der „ersten Reihe“ setzen wir heute unsere Disponenten, die mit der hochkomplexen und hochverfügbaren Technik arbeiten müssen, was aber mit Tastatur, Maus und hochauflösendem Monitor zu einem Arbeitsplatz erster Klasse herangereift ist.
Versuchen Sie heute einmal einem Disponenten die „Augen“ - also die Bildschirme mit den dargestellten Positionen - und „die Ohren / den Mund“ – also die Sprechverbindungen – in verminderter Qualität oder nicht fehlerfrei anzubieten, dann kann er heute nicht mehr arbeiten! Früher ging das aber reibungslos, oder?
Für die ITCS-Verantwortlichen ist in den meisten Unternehmen die Einführung und das Erreichen einer positiven Akzeptanz nicht ganz schmerzfrei, denn die oberflächliche Betrachtung führt oft dazu, dass die Entscheider glauben, dass alles zu teuer ist – aber ist das wirklich so?

Was sind denn zweifelsfrei die Vorteile von ITCS?
Definieren wir einfach einmal, was denn überhaupt benötigt wird?

Die häufigsten Fehler, die gemacht werden, sind schon im Planungsstadium zu suchen, denn viele sind sich nicht genau im Klaren darüber, was man benötigt - und wie es dann umgesetzt werden kann.

Oftmals werden dann Ausschreibungen so unpräzise formuliert, dass die Bieter überhaupt nicht abschätzen können, was der Ausschreibende überhaupt wünscht. So kommt es oftmals zu „überhöhten“ Angeboten bzw. wird alles angeboten, denn die Lieferanten wollen zum Einen demonstrieren, dass sie leistungsfähig sind und zum Anderen wollen Sie damit natürlich den Gesamtauftrag gewinnen.

Vom Verkehrsunternehmen werden dann aber nur ca. 50 % - 60 % der Möglichkeiten genutzt, die ein ITCS theoretisch bietet.
Es wurde aber alles ausgeschrieben - und damit wurde auch alles bezahlt!

Kann man alles um und über das ITCS wissen?

Nein, kann man nicht und muss man auch nicht!
Klar ist aber, dass Arbeitsleistung Geld kostet und wir als Verkehrsunternehmen sind doch froh, wenn wir fachkompetente Projektleiter von den Herstellern vor Ort haben, die natürlich auch nicht aus der untersten Schublade bezahlt werden.
Die Verkehrsunternehmen wiederum möchten durch die Mitnahme von zahlenden Fahrgästen ihre Kostenseite minimieren und insgesamt – auch durch Systemtechniken wie ITCS - kostengünstiger werden.

Was benötige ich also wirklich?
Wenn wir das nötige Wissen nicht im Unternehmen haben, so kann man sich kurzzeitig eines Beraters bedienen. Auf unserer Internetseite sind Beratungsunternehmen genannt, die grundsätzlich allesamt helfen können. Sie sind jeweils auf dem neuesten Wissensstand und können sofort unterstützen.
Auch das kostet Geld, aber im Bereich von kostenintensiven Techniken ist es dann auch gut angelegt, wenn dafür auf der Investitionsseite – auch im Rahmen einer weiteren Projektleitung als Unterstützung des Verkehrsunternehmens eine satte Einsparung erfolgen kann.

Was ist eigentlich ein ITCS?

Leitstelle - Herz des Unternehmens
  • Alle Mitarbeiter dieser Organisationseinheit haben eine hohe Verantwortung für das operative Geschäft.
  • Sie sind angehalten, alle Informationen für die Kollegen/innen auf der Strecke vorzuhalten und Sie in allen Belangen zu unterstützen.
  • Sie müssen Ihr Handwerk gut und sicher beherrschen.
  • Sie haben sich kontinuierlich theoretisch und praktisch weiterzubilden.
  • Ein hohes Maß an Eigeninitiative ist dafür allerdings erforderlich.

...und ein Datenumschlagplatz

Wenn man das unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, kann man eine deutliche Verbesserung im täglichen Ablauf der Linienleistungen erreichen. Man hat immer ein Ohr am öffentlichen Verkehr, sei es Nahverkehr oder auch dem Individualverkehr. Man hat einen ständigen Draht zu Polizei, Feuerwehr und den Rettungsdiensten - und vor allen Dingen zum Fahrgast, denn so fühlt er sich sicherer und nimmt die angebotene Leistung eher an. Das belegen auch die derzeit steigenden Fahrgastzahlen.

Schauen wir uns jetzt einmal die primären Vorteile an, die ein ITCS dem Fahrgast und schließlich auch dem Betreiber bringen kann.

Mögliche Vorteile beim Einsatz von ITCS:

  • Durch Datenfunk immer informiert, wo sich aktuell und mit welcher Fahrplanlage die Fahrzeuge befinden.
  • Immer Kontakt zu den Fahrern durch Sprechfunk.
  • Immer Kontakt zum Fahrgast durch akustische und optische Informationen an den Haltestellen.
  • Durch Soll-/Istvergleich und den zyklisch berechneten Zeiten können Fahrgäste aktuell über „Ihre“ Linienfahrzeuge im Internet und auf dem Handy informiert werden.
  • Schnelle Reaktionsmöglichkeiten bei Störungen im Linienbetrieb. Es kann schnell Ersatz herbei geführt werden, um die Störungszeiten zu minimieren.
  • Austausch von aktuellen Fahrplanlagen mit benachbarten Verkehrsunternehmen / Verbünden über VDV-Schnittstellen, um verbundweit Ist-Fahrpläne bekannt zu geben.
  • Messen von Qualitätsdaten.
  • Überwachung von Anschlussbeziehungen; automatisch und manuell.
  • Ermitteln der Laufleistung; getrennt nach Besteller / Ersteller  (das bezahlen, was bestellt ist) und produktive Leistungen auf Linie und Leerkilometern.
  • Durch elektronische Bearbeitung der eingehenden Meldungen - sowohl der Fahrer und der Fahrgäste und gezielte Verteilung der Meldungen an die Fachbereiche - kann ein effizienteres Arbeiten sichergestellt werden.
  • Durch Einführung einer effizienteren IP-Kommunikation werden viele „Einzelsysteme“ in Zukunft nicht mehr vorhanden sein. Sie können alle von einem Datenpool versorgt werden. Es fallen Nachtschichten aus, da alles „automatisch“ verteilt wird, indem man Ladungsaufträge erteilt und die Daten und Programme über WLAN oder GPRS / UMTS  überträgt.
  • Bereitstellung der Grundlagen für vorausschauende Disposition.
  • Direkte Weitergabe der getroffenen Disposition an alle Beteiligten.
  • Aufgezeichnete Istwerte können wieder in die Planung zurückfließen, um sich darüber kontinuierlich den „möglichen“ Gegebenheiten anzupassen.

Autoren: Gerd Petermann / Dieter Forkert  bsv gmbh